Was ich schon immer mal sagen wollte!

oder "My daily rant :)"

Hope is the last thing to die. Hoffen die Amerikaner nun auch!

Oder die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt :)

Der unbeherrschte Donald müsste aus der Vergangenheit wissen, dass in den USA Nachzählungen Sinn machen. Hier geht es um die Überprüfung, ob der Wählerwille befolgt wurde. Das gehört zu einer funktionierenden Demokratie.

 

Neuauszählung Stimmzetteln Wisconsin und Donald Trump platzt der Kragen!

Die US-Präsidentschaftswahl geht in die Verlängerung: Im US-Bundesstaat Wisconsin wird das Ergebnis überprüft. Das Team von Hillary Clinton unterstützt die Aktion. Donald Trump ist sauer.

Nach einer entsprechenden Initiative der Grünen-Kandidatin Jill Stein will sich das Team der unterlegenen demokratischen US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton an der Neuauszählung von Stimmzetteln beteiligen. Wenn außer im Bundesstaat Wisconsin auch in Pennsylvania und Michigan nachgezählt werde, seien sie auch dort mit dabei, erklärte ein Anwalt von Clintons Team am Samstag. Der designierte US-Präsident Donald Trump kritisierte die Initiative als "lächerlich" und als Missachtung des Wählerwillens.

Sie hätten keine Beweise für "Hackerangriffe oder Versuche von außen, die Abstimmungstechnologie zu beeinflussen" gefunden und deshalb selbst auch keine Neuauszählungen gefordert, erklärte der Anwalt Mark Erik Elias, der für Clintons Wahlkampfteam arbeitete, auf der Website Medium.com. Nun aber wolle sich Clintons Lager der Initiative anschließen, "um sicherzustellen, dass das Verfahren auf eine für alle Seiten faire Weise abläuft."

Clintons Team reagierte damit auf den Antrag der Grünen-Präsidentschaftskandidatin Stein auf eine Neuauszählung der Stimmen in Wisconsin. Die Wahlkommission des Bundesstaates hatte am Freitag mitgeteilt, sie habe bereits mit den Vorbereitungen für die Nachzählung begonnen. Die Nachzählung muss demnach bis spätestens 13. Dezember abgeschlossen sein.

Wisconsin ist einer der Staaten, in denen der republikanische Kandidat Trump bei der Wahl am 8. November mit hauchdünnem Vorsprung vor seiner demokratischen Rivalin Clinton gewonnen hatte. Stein forderte mit Verweis auf "statistische Anomalien" auch eine Überprüfung der Wahlergebnisse in den Schlüsselstaaten Pennsylvania und Michigan.

Elias erklärte dazu, wenn es auch in diesen beiden Bundesstaaten Nachzählungen gebe, werde Clintons Team ebenso verfahren wie bei Wisconsin. Der Anwalt erläuterte, Clintons Team habe die Wahlergebnisse selbst überprüft, nachdem es "hunderte von Nachrichten, E-Mails und Anrufe" mit entsprechenden Aufforderungen erhalten habe. Dabei seien aber keine Beweise für Wahlmanipulationen gefunden worden.

Von den für die Nachzählungen in allen drei Bundesstaaten erforderlichen sieben Millionen Dollar hat Stein nach eigenen Angaben 4,8 Millionen per Crowdfunding gesammelt. Die restliche Summe will sie bis Mittwoch zusammen haben. Am Montag endet die Antragsfrist in Pennsylvania, zwei Tage später in Michigan.

Obwohl Experten Steins Initiative kaum Chancen einräumen, dürfte sie die Debatte um die Legitimität von Trumps Sieg weiter anheizen. In Wisconsin hat Trump einen Vorsprung von 27.000 Stimmen vor Clinton und in Pennsylvania von 60.000 Stimmen. In Michigan liegt der Vorsprung sogar bei nur 10.704 Stimmen. Laut Experten waren die Wahlcomputer in einigen Bundesstaaten anfällig für Hackerangriffe.

Trump: "Die Wahl ist vorbei"

Landesweit holte Clinton zwei Millionen Stimmen mehr als Trump. Wegen des komplexen Wahlsystems verlor sie dennoch – denn der US-Präsident wird nicht direkt von den Wählern bestimmt, sondern von einem Wahlkollegium, dessen Zusammensetzung von den Ergebnissen in den einzelnen Bundesstaaten abhängt.

 

trump_twitter

 

Trump erklärte, "das Volk hat gesprochen und die Wahl ist vorbei". Clinton selbst habe seinen Sieg nicht nur durch ihre Glückwünsche an ihn eingeräumt, sondern selbst gesagt "'Wir müssen dieses Ergebnis akzeptieren und dann in die Zukunft schauen'". Trump warf den Grünen vor, mit der geplanten Neuauszählung in Wisconsin ("Masche") die Wähler hereinlegen zu wollen. Der Wahlausgang müsse "respektiert werden statt angezweifelt und geschmäht".

Trump hatte im Wahlkampf allerdings selbst wiederholt von Betrug gesprochen und damit gedroht, das Wahlergebnis nicht anzuerkennen, sollte er nicht zum Sieger erklärt werden.

Stein verteidigte ihr Vorgehen am Samstag auf CNN. Während des Wahlkampfs habe es "Hackerangriffe überall" gegeben, etwa auf Wähler-Datenbanken und E-Mailkonten der Demokratischen Partei, sagte die Grünen-Politikerin. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte unter anderem zahlreiche E-Mails vom Account von Clintons Wahlkampfmanager John Podesta veröffentlicht.

3 Comments

  • Marc M.
    Marc M.| 1. Dezember 2016 at 23:27 Antworten

    Lafontaine immer wieder großartig, top Empfehlung…

    Dumpfbacken-Presse: Trump ist das Idol der Linken!

    Unsere „Qualitätsmedien“ drehen immer mehr am Rad. Nachdem Politiker der Partei DIE LINKE lange Zeit als „Putin-Versteher“ geächtet wurden, haben die Dumpfbacken jetzt eine neue Masche: Trump ist das Idol der Linken, weil er sich für bessere Beziehungen zu Russland ausgesprochen hat und ein Infrastruktur-Programm auflegen will, wobei jeder halbwegs Informierte damit rechnen muss, dass er morgen wieder das Gegenteil sagt. Als nächste Masche schlage ich vor, DIE LINKE in die „Fillon-Versteher“ einzureihen, weil der neue Präsidentschafts-Kandidat der französischen Rechten (Republicains), eine Wiedergeburt von Maggie Thatcher, sich auch für bessere Beziehungen zu Russland ausgesprochen hat. Erbärmlicher geht’s jetzt wirklich nicht mehr.

    Trump will:
    * höhere Militär-Ausgaben
    * die Steuern für Reiche senken
    * die bescheidene Regulierung des US-Finanzsystems wieder zurücknehmen
    * die unzureichende Gesundheitsreform Obamas wieder zurückdrehen
    * ist für unbegrenzten Waffenbesitz, usw.


    Diese „typischen Forderungen der Linken“ könnte man endlos fortsetzen, um die Idiotie, die im deutschen „Qualitätsjournalismus“ groß wird, zu karikieren. Vielleicht muss man die „Qualitätsjournalisten“ auch bemitleiden, weil sie so viel schreiben müssen, dass sie überfordert sind? Sonst wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, dass es mit Jill Stein in den USA eine Grüne gibt, die im Gegensatz zu den deutschen Grünen tatsächlich grün ist und die für eine Kampagne taugen würde, sie sei das Idol der Linken.

    Jill Stein will:

    * die US-Militärausgaben halbieren
    * die Kampfdrohnen abschaffen
    * die Militärbasen im Ausland schließen
    * die Atombomben aus dem Ausland zurückholen
    * die US-Truppen aus dem Irak und Afghanistan zurückziehen• keine Öl- und Gaskriege mehr führen, usw.

    Sie weiß sogar, dass es in Syrien um zwei Gasleitungen geht: Die eine, von Assad abgelehnt, befürworten die USA, Saudi-Arabien und die Golf-Emirate. Die andere, von Assad akzeptiert, befürworten Russland und der Iran. Aber der deutsche „Qualitätsjournalismus“ wäre hoffnungslos überfordert, hier Ähnlichkeiten zum Programm der LINKEN zu entdecken.„Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, von dem andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda“, hat George Orwell gesagt. Wie kommt es nur, dass im deutschen „Qualitätsjournalismus“ so oft nur das geschrieben wird, von dem die Mächtigen wollen, dass es veröffentlicht wird?
    Quelle: Oskar Lafontaine via Facebook

  • Marc M.
    Marc M.| 1. Dezember 2016 at 23:11 Antworten

    Nicht Trump, die Wall-Street regiert die USA

    Jedes Mal wenn ich in Talkshows sage, die Wall-Street sei mächtiger als der amerikanische Präsident, ernte ich verständnisloses Kopfschütteln oder handele mir den Vorwurf des Anti-Amerikanismus ein. Nun ist es wieder bestätigt. Egal ob Trump oder Clinton – die Wall-Street stellt den Finanzminister der militärischen und ökonomischen Supermacht. Der neue heißt Steven Mnuchin. 17 Jahre arbeitete er für die Investment-Bank Goldmann Sachs. Die FAZ schreibt in ihrer Naivität: „Mit Blick auf die vergangenen 20 Jahre findet sich dieser Karrierebestandteil in den Biografien vieler amerikanischer Finanzminister.“ Da bestätigt die FAZ wieder mal, dass hinter ihr immer ein kluger Kopf steckt.
    Wir erfahren auch: Zwischenzeitlich arbeitete Trumps neuer Finanzminister auch für den bekannten Hedgefonds Manager George Soros, der sich bekanntlich große Verdienste um die De-Stabilisierung der Ukraine – Pardon, um die Ausbreitung von Freiheit und Demokratie in Ost-Europa – erworben hat. Da sind wir mit unserer „schwäbischen Hausfrau“ Wolfgang Schäuble doch noch arg rückständig.


    Aber was nicht ist, kann ja noch werden, auch Deutschland ist auf dem Weg der Modernisierung. Der berühmt-berüchtigte Deutsche Bank-Chef Joe Ackermann feierte bekanntlich seinen 60. Geburtstag standesgemäß im Kanzleramt. Die Kanzlei Freshfields „berät“ weiter den deutschen Gesetzgeber. Und Schäubles Vorgänger Peer Steinbrück war 2015 Berater der Agentur zur „Modernisierung der Ukraine“, jetzt berät er den Vorstand der Direktbank ING-DiBa.


    Quelle: Oskar Lafontaine via Facebook

  • Marc M.
    Marc M.| 28. November 2016 at 10:23 Antworten

    Trump you are a dighead and moron! What a shame for America!!

     

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