Was ich schon immer mal sagen wollte!

oder "My daily rant :)"

Klartext von einem jener Männer, die für die Freiheit in diesem Loch eingekerkert waren.

Danke all jenen Ihrer Mitstreiter, die auch nicht wegschauen wollen!

Am Montag der 7. Oktober 2019 geht es nicht nur um irgendeinen Prozess vor dem Berliner Landesarbeitsgericht. Es geht um mehr.

Helmuth Frauendorfer, der ehemalige Vizedirektor der Gedenkstätte in Berlin Hohenschönhausen, kämpft dort um seinen Arbeitsplatz und wahrscheinlich auch darum seine Ehre wiederherzustellen. Das ist sein gutes Recht. Mir erscheint die gesamte Berichterstattung, wie auch die Verhaltensmuster der Politik, nach wie vor, immer noch sehr nebulös.

Die Gedenkstätte in Berlin Hohenschönhausen gehört zu den wichtigsten Gedenkstätten der jüngeren deutschen Geschichte. Eine Gedenkstätte die nicht nur national, sondern auch international Anerkennung gefunden hat.

Seit gut einem Jahr wird der Bevölkerung eingeredet, dass nun für diese Gedenkstätte einen dringend notwendiger Kulturwandel einzuführen sei. Der Verdacht, dass die ganze Thematik rund um die angeblichen sexuellen Übergriffe nur dazu missbraucht worden ist um die Gedenkstätte in eine völlig andere Ausrichtung zu lenken, dieser Verdacht ist für mich bis heute nicht ausgeräumt. Ganz im Gegenteil. Die Problematik liegt immer noch wie Mehltau über der Gedenkstätte und schadet ihrem Ansehen. Es ist zu hoffen, dass das Landesarbeitsgericht in Berlin sich weder von der Politik, noch von den Medien instrumentalisieren lassen wird.

 

 

Gedenkstätten-Vize klagt gegen Rauswurf

Die Sexismus-Affäre um die Stasiopfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen beschäftigt erneut die Berliner Justiz.

Am Montag verhandelt das Landesarbeitsgericht die Klage des früheren Vizedirektors Helmuth Frauendorfer gegen seine Kündigung. Dem heute 60-Jährigen war wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung gekündigt worden. Sein Anwalt betont jedoch, es habe keine Übergriffe gegeben. Seinem Mandanten gehe es nicht um eine Abfindung, Frauendorfer wolle ins Arbeitsverhältnis zurückkommen.

Sexismus-Vorwürfe von Mitarbeiterinnen

Mehrere Volontärinnen, Mitarbeiterinnen und Praktikantinnen hatten der “Führungsetage” im vergangenen Herbst sexistisches Verhalten vorgeworfen und an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sowie Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) geschrieben. Lederer ist auch Vorsitzender des Stiftungsrats.

Im Zuge der Affäre hatte auch Gedenkstätten-Leiter Hubertus Knabe seinen Posten verloren. Der Rechtsstreit um dessen Abberufung war mit einem Vergleich beendet worden. Der Chefposten in Hohenschönhausen wurde inzwischen neu besetzt. Der jetzige Direktor Helge Heidemeyer sei auch zu dem Prozess geladen, so das Gericht.

 

 

 

 

 

 

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