Was ich schon immer mal sagen wollte!

oder "My daily rant :)"

Sarazzin empfinde ich als einen unerträglichen und respektlosen Populisten.

Das sind Fakten, die ich sehe und diese Fakten, machen mir Angst!

Wer hätte geahnt, dass die seit Jahrhunderten andauernden Sinnkrise des Islam zusehends zu einer Krise des Westens wird? Dass sich wie unter einem Brennglas zahlreiche gesellschaftliche Probleme des Westens in der Debatte um den Islam bündeln und hitzige Diskussionen entfachen? Trotz aller Forschungen zum Islamismus, trotz aller Kriege in der islamischen Welt und trotz aller Anstrengungen um einen islamischen Religionsunterricht muss man konstatieren: die Islamwissenschaftler, unsere hochausgebildeten Experten zum Thema Islam haben viele aktuelle Entwicklungen verschlafen und ihre Deutungshoheit im Diskurs über den Islam verloren. Es ist zwar begrüßenswert, dass inzwischen auch mehr muslimische Stimmen vernehmbar sind, aber dominiert wird die Debatte von Anderen, die je lauter und undifferenzierter desto erfolgreicher Alarm schlagen. Dazu braucht man anscheinend weder Kenntnisse des Arabischen noch aktive Erfahrung mit den Muslimen und der islamischen Welt, weder Vertrautheit mit den Originalquellen noch eigene Recherchen.

Einer dieser selbst ernannten Mahner und Experten ist der Volkswirt Thilo Sarrazin. Die Vorgeschichte mit seinem 2010 erschienenen Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ und der provokante Titel seines neuen Buches „Feindliche Übernahme”. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ lassen eine hitzige Debatte in der Öffentlichkeiterwarten.

 

 

Fünf Kernüberzeugungen des Autors lassen sich aus seinem Werk gewinnen. Erstens: lautet, dass die Rückständigkeit des Islam auf die wortwörtliche Interpretation des Koran zurückzuführen ist (S. 57).Dieser Islam sei „beim besten Willen keine Religion des Friedens und der Toleranz, sondern eher eine Gewaltideologie“, in der Liebe und Toleranz nur den gläubigen Muslimen gälten (S. 63f.).Ferner begünstige die Religion des Islam „Autoritätshörigkeit und Gewaltbereitschaft“ und befördere Stagnation, Intoleranz und Unbildung, indem sie „Wissbegier und Veränderungsbereitschaft“ behindere (S. 70f). Insgesamt liefert er also ein düsteres Bild vom Islam, wobei er sich ausschließlich auf Koranverse aus der medinensischen Epoche (622-632) beruft, in der Muhammad als Staatsmann einer irdischen Gemeinde agierte. Sich allein auf diesen politisch-juristischen Koran beziehend kommt Sarrazin zur Ansicht, der Koran sei in weiten Teilen ein aggressiver Text. Dabei ignoriert er sowohl den ethischen Koran der mekkanischen Epoche (610-622) als auch die historischen Entstehungszusammenhänge der Koranverse, die für jede Form der Exegese eine zentrale Rolle spielen. Pikanterweise kopiert Sarrazin mit diesem Verfahren exakt die Methoden der Salafisten, vor denen er warnt. Man darf indes nicht aufgrund dieser selektiven Lesart des Koran die Gewalt und die Sinnkrise des Islam einfach verallgemeinern undtheologisieren, ohne soziale, wirtschaftliche, politische und psychologische Ursachen zu berücksichtigen, die oft eine größere Rolle spielen als die salafistische Ideologie.

Zweitens: Die Verbreitung des Islam ab 634 vollzog sich laut Sarrazin unter Gewaltanwendung und Zerstörung der Kulturgüter anderer Völker (S. 75). Diese Diagnose dient dem Verfasser dazu, auf „die Gefahren des Islam“ (S. 86) hinzuweisen. Er schreibt sie fort in die Gegenwart, indem er in Kapitel 2 die heutige islamische Welt vorstellt und ihr anhand von Statistiken diagnostiziert, unter Bevölkerungsexplosion, wirtschaftlicher Unterentwicklung, niedriger Bildung und diktatorischen Herrschaftssystemen zu leiden. Man könnte hier vielleicht vom Volkswirt Sarrazin originelle Erkenntnisse erwarten. Doch tatsächlich dienen ihm ein Wust an selektiv ausgesuchten und einseitig interpretierten Daten nur dazu, ein eindimensionales Bild der Rückständigkeit der islamischen Welt zu zeichnen, die er allein auf den Islam als Ursache zurückführt. Unnötig zu sagen, dass auch sein Abriss der islamischen Geschichte nicht dem Stand der Forschung entspricht.

Drittens: Die „Erbdummheit der Muslime“ (S. 144 u. S. 499), führt Sarrazin nun – anders als in „Deutschland schafft sich ab“ – nicht mehr auf biologisch-genetische Ursachen zurück, sondern auf den kulturellen Einfluss des Islam. Ihn macht er in Kapitel 3 für eine unumkehrbare Dummheit aus Mangel an intellektueller und kreativer Intelligenzentwicklung der Muslime verantwortlich. Mehr noch, Sarrazin behauptet ein religionsbezogenes „Intelligenzgefälle“, wobei erden höchsten Bildungsgrad bei Juden, gefolgt von Christen, Religionslosen, Buddhisten und Hindus sieht, wohingegen Muslime die niedrigste formale Bildung hätten (S. 157). Dieser Ansatz wird dem komplexen Phänomen der Intelligenz in kleinster Weise gerecht. Freilich, der Verfasser spricht hier nicht von Rassen oder Ethnien. Doch vom Denkansatz her ist dies nichts anderes als eine kulturell determinierte Spielart von Rassismus im Gewand einer angeblichen Religionskritik, durch die er den vermeintlich hochgebildeten jüdisch-christlichen Westen in Opposition bringt zu den vermeintlich ungebildeten Muslimen. Die Mechanismen seiner Argumentation, die eine Differenz postuliert zwischen den Muslimen und den Anderen, diese abwertend und verallgemeinernd etwa mit Intelligenz in Verbindung bringt und das Ganze benutzt, um die natürliche Überlegenheit der einen Gruppe zu postulieren, erfüllen alle Merkmale, die der französische Soziologe Albert Memmi für Rassismus benennt. An den Haaren herbeigezogen sind seine Begründungen: Die Muslime seien nie Urheber von Geistes- und Wissenschaftserkenntnissen gewesen. Vielmehr hätten sie die Kulturleistungen der von ihnen eroberten Länder zerstört. Es gibt zahlreiche historische Fakten, die dieses einseitige Geschichtsbild widerlegen, z. B. die Bewahrungantiken Wissens durch muslimische Kulturzentren oder der Jahrhunderte während wissenschaftlich-technische Vorsprung der islamischen Welt gegenüber Europa. Ein weiterer Teil von Sarrazins islamischer Universalkultur ist die männliche Dominanz. Für ihn sind alle Musliminnen unterdrückt und die Verbreitung des Kopftuches ein „Symbol für den Vormarsch des Islam in Europa auf breiter Front“, der mit einer demographischen Expansion aufgrund zahlreichen Nachwuchses und geringer Bildung einhergehe (S.174). Das Verhältnis der Geschlechter erklärt er zu einer „Perversion“, die „zum Kern der koranischen Offenbarung“ zähle (S. 178).

Viertens: Der Islam sei eine reale Herrschaftsmacht in der Welt und für den Westen „eine wachsende Gefahr“(S. 246ff.)“. Seine eigene unscharfe und unsachliche Klassifizierung des Islam in vier Strömungen (konservativer Mainstream-Islam, politischer Islam, terroristischer Islamundaufgeklärter Euro-Islam; S. 195ff.) konterkariert Sarrazin, indem er den letzteren ignoriert und die übrigen über einen Kamm schert. Die Vielfalt islamischer Strömungen in der Welt wie auch in Europa ist dem Autor ebenso gleichgültig, wie die innerislamischen Differenzen in Theologie und Lebenspraxis. Ihm zufolge existiert letztlich nur ein einziger Islam, der seit seiner Entstehung die Welt durch gewaltsame Eroberungen beherrschen und seinem göttlichen Gesetz unterjochen wolle.„Die Religion des Islam ist fraglos der Nährboden, auf dem auch der Islamismus gedeiht. Ohne Islam gäbe es keinen Islamismus.“ (S. 234). Dieser Satz ist zweifelsohne korrekt, könnte aber genauso für alle religiösen Fundamentalisten der Welt wie jegliche ideologisch motivierte Gewalttäter gelten. Er erklärt nichts, sondern reduziert das komplexe Phänomen des Islamismus auf einen einzigen Aspekt. Weiterhin sieht Sarrazin auch den Antisemitismus als primär islamisches Problem, das seiner Meinung nach heute nicht existierte, hätten die Muslime doch nach der Staatsgründung Israels und der Vertreibung der Palästinenser diese einfach bei sich aufgenommen und integriert. Dass sich der muslimische Antisemitismus neben dem Palästinakonflikt vor allem aus alten europäischen Stereotypen speist, interessiert Sarrazin nicht.

Fünftens: Der Autor bescheinigt den Muslimen in Deutschlandundifferenziert die Verantwortung für Kriminalität, Gewalt und Terror(S. 261f.).Für die von ihm konstatierte „rückständige, bildungsferne und frauenfeindliche Sozialisation“ der in Deutschland lebenden Muslime (S. 263) und ihr schlechtes Abschneiden im Bildungswesen (S. 268)macht Sarrazin pauschal die islamische Glaubenspraxis verantwortlich. Als vermeintlichen Beleg führt er an, die Bildungsleistung muslimischer Kinder in Deutschland entspreche derjenigen, die im Allgemeinen in islamischen Ländern erbracht werde. Dass Bildungssystem, Bildungsstand der Lehrkräfte, soziale Zusammensetzung der Gesellschaften und viele andere Unterschiede einen solchen Vergleich sinnlos machen, unterschlägt Sarrazin. Weiter hätten Muslime eine „niedrige Arbeitsmarktbeteiligung und eine höhere Arbeitslosigkeit“ (S. 278) und seien in Deutschland„weit überdurchschnittlich an Straftaten beteiligt“ (S. 299). Für Sarrazin ist auch daran natürlich der Islam schuld. Selbst wo die Fakten stimmen, entwertet Sarrazin seine Aussagen durch das Ignorieren alternativer Erklärungen. Er erhebt schlicht den Islam von einem Faktor unter vielen zur einzigen Ursache aller Probleme.

Sarrazin erweckt den Anschein, Muslime seien generell kriminell, verfügten über weniger Anpassungsbereitschaft und individuelles Verantwortungsbewusstsein. Sie erwarteten sogar, dass die anderen Menschen sich ihren Wünschen und Begehrlichkeiten anpassten (S. 319).Die Verantwortung der solcherart gescheiterten Integration sei nicht(auch) auf Diskriminierung zurückzuführen, sondern liege im Mentalen, in der Kultur und in der Religion des Islam, sodass die Muslime selbst die alleinige Verantwortung für ihren Rückstand bei kognitiver Kompetenz, Qualifikation und wirtschaftlichem Erfolg trügen. „Viele Muslime in Europa zeigen Mentalitäten und Verhaltensweisen, die im Islam selbst angelegt sind und die gesamte islamische Welt seit 1000 Jahren prägen.“ (S. 320).Der Autor sieht die Gefahren des Islam für Deutschland nicht nur in einer Radikalisierung der Muslime, sondern vor allem in einer schleichenden Islamisierung, die sich durch Einwanderung und höhere Geburtenzahl in den hier lebenden muslimischen Familien vollziehe. wenn man Sarrazins Rechnung Glauben schenken mag, ist doch dieses Szenario noch weit entfernt von dem der titelgebenden „feindlichen Übernahme“, das ja ein heimliches, geplantes und gut koordiniertes Vorgehen voraussetzt. Angesichts des Bildes, das Sarrazin von den Muslimen zeichnet, mutet es umso lächerlicher an. Mit Dringlichkeit jedoch plädiert Sarrazin, die Europäer müssten in ihren Ländern „die kulturelle Führung übernehmen und alles unterbinden bzw. ihm das Wasser abgraben, was unserer Kultur feindlich gegenübersteht“ (S. 226).

Wie aus dem vorhergehend Besprochenen bereits zu erahnen ist, kann man allgemein für Sarrazins Buch konstatieren, dass der Autor kein fundiertes und differenziertes Bild des Islam zu zeichnen vermag und dies wohl auch nicht beabsichtigt. Das lässt sich besonders gut anhand der von ihm verwendeten Quellen aufzeigen, bei deren Auswahl Sachkundigkeit offensichtlich nicht das entscheidende Kriterium war. Zwar zitiert er auch Islamwissenschaftler sowie Vertreter des liberalen Islam in Deutschland. Doch diese dienen eher als Feigenblatt. Fast die Hälfte seiner Quellenverweise hingegen bezieht sich auf Zeitungs- und Fernsehbeiträge bis hin zu Leserbriefen oder aber auf Internetportale wie die als antiislamisch bekannte Webseite „Achse des Guten“. Dabei vermisst man eine seriös-kritische Auseinandersetzung mit den verwendeten Quellen. Was der Meinung des Autors entspricht, wird unhinterfragt in Anspruch genommen. Gegenpositionen hingegen tritt Sarrazin nicht mit Argumenten entgegen, sondern vielmehr mit schonungsloser Kritik, die eher einer persönlichen Abrechnung gleicht. Auf diese Art und Weise, die wissenschaftliche Erkenntnisse nur selektiv rezipiert und sich gegenseitig bestätigende Meinungen zitiert und zu Fakten erklärt, lässt sich selbstverständlich alles behaupten. Doch weder mit Sachlichkeit noch mit der Realität hat ein solches Vorgehen auch nur irgendetwas zu tun. Was Sarrazin betreibt ist keine profunde Analyse, sondern Vereinfachung und Verzerrung von Fakten und Geschichte. Es handelt sich um bloße Meinungsmache und Polemik. Hinter der Fassade von Sachlichkeit, die er durch das Anführen zahlloser Statistiken und Fußnoten aufstellt, steckt im Wesen eine antiislamische Hetzschrift. Was immer er auch für Probleme anspricht – Kriminalität, Bildungsferne, Diskriminierung von Frauen, Antisemitismus, Terrorismus – die Ursache ist immer: der Islam!

Es geht Sarrazin offensichtlich auch nicht um die Lösung gesellschaftlicher Probleme, da er keine konstruktiven Lösungsvorschläge präsentiert und mögliche Ansätze – wie etwa die Etablierung einer historisch-kritischen Lesart des Koran und der islamischen Quellen– ablehnt, weil sie der Teilhabe der Muslime in einem multireligiösen und pluralen Deutschland den Weg bereiten würden (S. 375f.). Real existierende Probleme in Zusammenhang mit dem Islam und den in Deutschland lebenden Muslimen sollen hier nicht geleugnet werden. Eine differenziert vorgebrachte Kritik über den Islam ist selbstverständlich und berechtigt. Diskussionsverweigerung seitens der Muslime behindert ihre Integration. Doch kann man Sarrazin nicht anrechnen, er habe das zum Vorschein gebracht. Alle diese Probleme werden längst breit und kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert!

Sarrazin ist kein Islamexperte und wird auch keiner werden. Er vermag somit nichts Konstruktives beizutragen und will es offensichtlich auch nicht. Der Grundsatz seines Buches ist: Wir sind die Guten und die Muslime sind die Bösen. Also entwirft er einen Islam, der in dieser Form und Homogenität nicht einmal am Anfang der islamischen Geschichte existiert hat. Unter Rückgriff auf ethnozentrische und sozialdarwinistische Ideen sowie Stereotype konstruiert er ein Feindbild der Muslime und ein Schreckensszenario der Islamisierung Europas, das jeglichen Realitätsbezugs und jeglicher Glaubwürdigkeit entbehrt. Dabei bedient er weit verbreitete Vorurteile und Ängste und gibt ihnen den Anschein der Berechtigung, egal wie abwegig sie sein mögen. Er präsentiert uns die vermeintliche Ursache all unserer Probleme, den Islam, und die Schuldigen gleich mit dazu: die Muslime. Was Sarrazin betreibt ist eine Art Exorzismus nach dem Sündenbockprinzip: Treibt die Muslime in die Wüste und alle eure Probleme werden sich in Luft auflösen. Aber die angesprochenen Probleme sind zu komplex, als dass es eine einfache Lösung geben könnte. Der vermeintliche Plan zur Islamisierung Europas entpuppt sich als Popanz, ein monströs aufgeblasenes Schreckgespenst ohne Substanz.

Lassen wir uns nicht von der Meinung des einsamen Mahners und des besorgten Kritikers irre machen, die Sarrazin sicher einnehmen wird: sein Buch bricht keine Tabus und liefert keine neuen Erkenntnisse. Und es ist auch kein Ausdruck einer ernsthaften Besorgnis, sonst müsste es auch konstruktive Vorschläge einbringen. Es vertieft Gräben, wo wir Brücken bauen sollten. Es kontert extremistische Hetze einiger weniger radikaler Muslime mit extremistischer Hetze im Sinne eines islamophoben und latent rassistischen Nationalismus.

Und hier stellen sich nun Fragen, die uns alle angehen: Warum überlassen wir solchen Menschen das Feld? Warum lassen wir uns immer auf die Extremisten jeglicher Couleur ein und lassen sie bestimmen, worüber geredet wird? Diese Fragen richten sich in diesem Fall zum Beispiel an die Islamwissenschaftler, die sich zu selten mit den unsere Gesellschaft beschäftigenden Gegenwartsfragen auseinandersetzen und ihr Fachwissen zu wenig in aktuelle Debatten einbringen. Sie richten sich an Journalisten, die lieber aufsehenerregende Bestseller à la Sarrazin besprechen, anstatt seriöse Sachbücher über den Islam zu empfehlen. Warum erhalten stets die Lautesten das Forum in Presse und Fernsehen und nicht auch diejenigen die differenziert und verständig zu den Problemen unserer Zeit Stellung nehmen können? Sie richten sich damit auch an uns alle, die wir wieder lernen müssen, zuzuhören und kritisch zu reflektieren, was wir hören. Und sie richten sich besonders an die schweigende Mehrheit, die für Verständigung, ein menschliches Miteinander und – auf Seiten der Muslime – einen friedlichen Islam als private Religion einstehen. Lasst uns Zeichen setzen durch aufrichtige und ehrliche Gespräche, durch ein offenes Miteinander im Alltag. Und lasst uns unsere Ohren verschließen und unsere Stimmen erheben gegen die Hassprediger.

 

 

 

 

 

 

 

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